Island 2011 – Teil 1
Ich bin mittlerweile in Akureyri angekommen und habe endlich mal wieder eine brauchbare Internet-Verbindung. Daher mal kurz einige erste Impressionen.
Samstag
Ankunft bei bedecktem Himmel, angenehme Temperaturen (7°C). Ich kam mit der ersten Ladung Touris aus Düsseldorf in Kevlavik an. Wir wurden von der Reiseleiterin in Empfang genommen und dann in einen kleinen Reisebus gesetzt, der uns zur blauen Lagune fuhr. Die Reiseleiterin musste derweil noch auf die nächsten Gruppenmitglieder warten, deren Flieger 2 (Hamburg) bzw. 5 Stunden (Frankfurt) später kam.
Auf das Bad im Abwasserteich des örtlichen Wärmekraftwerks – eben jener stark vermarkteten blauen Lagune – hab ich dann mal verzichtet. 30 Euro für 1,5 Stunden Bad im Salzwasser inmitten einer Touristenhorde war mir selbst im Urlaub zu viel. Dann lieber die Zeit für einige Fotos ausserhalb nutzen. (Den Gedanken hatte übrigens nicht nur ich.)
Danach wurden wir zum Hotel gefahren und konnten dort unsere Koffer abladen, der Nachmittag stand zur freien Verfügung.
Ich hab mir dann mit Franziska, Thomas (beide eher jüngeren Datums) und Sabbeltaschen-Rentner Eugen die Innenstadt von Reykjavik angesehen. Angesichts der Tatsache, das gesamt Island schon deutlich weniger Einwohner hat als meine Heimatstadt, überrascht es wohl wenig, dass mir auch Islands größte Stadt eher dörfisch anmutete.
Beim gemeinsamen Abendessen zeigte sich, jetzt wo alle angekommen waren, dass der Altersdurchschnitt in der Gruppe deutlich niedriger lag als erwartet.
Sonntag
Durchwachsenes Wetter mit gelegentlichem Regen prägte diesen Tag. Zunächst machten wir eine kleine Stadtrundfahrt durch Reykjavik – 30 Minuten, die wir uns meiner Meinung nach auch hätten sparen können. Danach fuhren wir nach Þingvellir, ehemals Sitz der Althings und ausserdem ein Ort an dem die amerikanische und die europäische Platte auseinanderdriften – was halt einen kleinen Einbruch in der Landschaft hinterlässt.
Von dort aus ging es weiter auf dem golden circle zum Großen Geysir, der das Wasserspucken aber lieber seinem kleinen Nachbarn Strokkur überlässt. Ganz nett anzusehen, wäre aber ohne Regen sicherlich noch schöner gewesen.
Nach dem von unten nach oben schiessenden Wasser ging es dann zu einem Ort, wo quasi das Gegenteil passiert: am Wasserfall Gullfoss stürzen Wassermassen rauschend in die Tiefe.
Mit dem Verlassen des Gullfoss liessen wir auch langsam den Regen hinter uns und erreichten langsam abtrocknend die Südküste Islands. Auf dem Hringvegur setzten wir die Reise gen Osten fort zu einem weiteren Wasserfall, dem Skógafoss, und dem nahegelegenen Museum. In diesem hatte Þórður Tómasson, der über-90-jährige Gründer des Museums, viel Spass dabei uns so einiges vorzuführen – inklusive eines kleinen Orgelkonzertes (wiederum inklusive deutscher Nationalhymne) in der Museumskirche.
Mit dem Bus ging es dann weiter zu unserem Hotel in Kirkjubæjarklaustur. Schon beim Abendessen bekamen wir einen Vorgeschmack auf das, was uns am nächsten Morgen erwarten würde: Auf den ersten Blick war von der Vulkanasche des kürzlich ausgebrochenen Grímsvötn nichts zu sehen – was so einige Reiseteilnehmer dann doch überraschte – aber dann kam etwas stärkerer Wind auf und plötzlich war die Luft voll mit gelblich-braunem Staub. Wo ist der Regen, wenn man ihn braucht?
Eugen erfreut nun auch den Rest der Gruppe mit seinen Erlebnisberichten – er war sein halbes Leben auf Montage und hat entsprechend viel zu erzählen. Seis vom Kumpel den er “in der Urne” aus Südafrika nach Hause gebracht hat, oder von seiner Stammkneipe in der das Bier nur €1,20 kostet, was sich aber trotzdem summiert wenn man beim Knobeln verliert und eine ganze Runde bezahlen muss.
- Luftbild
- Luftbild
- Blaue Lagune
- Blaue Lagune
- Blaue Lagune
- Lavagestein
- Sólfar
- Alþingishús
- Dómkirkjan
- Vogel
- Häuser
- Häuser
- Denkmal
- Troll
- Hallgrímskirkja
- Þingvellir
- Þingvellir
- Þingvellir
- Geysir
- Geysir
- Geysir
- Gullfoss
- Gullfoss
- Gullfoss
- Skógafoss
- Skógafoss
- Skógafoss
- Museum Skógar
- Museum Skógar
- Museum Skógar































Das sind super tolle Bilder, es macht richtig Spaß hier auf dem Blog sich diese Fotos an zu schauen, viele Grüße, Thorsten.
Hallo, wunderschöne Bilder ! Typisch nördlich ! Richtig schön. Ist das eine 737 auf dem Bild womit ihr geflogen seit ? kommt mir sehr bekannt vor. Viele Grüße,
Werner
Freut mich, dass die Bilder gefallen.
Hmm, 737? Gut möglich.